Erfolgsgeschichte: Musizieren

Vom Akkordeon an die Orgel

Eine Geschichte, die sogar schon ohne Erfolgsteam, jedoch dank Barbara Shers Buch möglich wurde, schreibt mir eine Kundin, die ich im Rahmen eines Coachings an Ihre Herzenswünsche erinnerte:

 

” … Was mich in letzter Zeit auch noch sehr beschäftigt hat, war das Buch „Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will“ von Barbara Sher. Da habe ich mich ziemlich gut in dem Kapitel vom „Roten Hering“ wiedererkannt – also die Leute, die ihren Traum verbieten, weil sie glauben, sich diesen Traum nicht wünschen zu dürfen. So wie ich, die ich am liebsten Musikerin wäre und doch ganz genau weiß, dass ich dafür niemals professionell genug sein werde. Zu diesem Thema fand ich eine Aussage von Barbara Sher ebenso liebevoll wie pragmatisch: „Wer regelmäßig schreibt, ist ein Schriftsteller. Wer regelmäßig spielt oder singt, diese Tätigkeit ernst nimmt und sich weiterentwickelt, ist ein Musiker, auch wenn er einem anderen Brotberuf nachgeht.“ (…)

 

Das Witzige ist, dass das mit dem Musiker-sein jetzt noch konkretere und halbprofessionelle Formen annimmt. Vor 10 Jahren hatte ich ziemlich intensiv Kirchenorgel gespielt und irgendwann aufgegeben, weil ich mein Lampenfieber nicht in Griff bekommen hatte. Unsere Pfarrerin wusste davon und hat immer wieder mal sachte angefragt, ob ich mir nicht vorstellen könnte, wieder zu spielen, denn in unserer Gemeinde haben wir keinen festen Organisten. Zuerst hatte ich abgelehnt, aber dann sagte ich mir: “Bist du blöd? Du bekommst einen wunderschönen Musikerjob auf dem Silbertablett angeboten, und du sagt Nein? Keine Ausrede mehr, setz dich hin und üb!“ Die ersten Male an der Orgel nach so langer Zeit waren gewöhnungsbedürftig, aber dann stellte ich fest, dass das, was ich mal konnte, ganz dicht unter der Oberfläche liegt! Und das Beste ist, dass die Unbekümmertheit und Lebendigkeit vom Akkordeonspielen da mit einfließt – das hatte ich früher nicht. Es ist so eine Freude …

 

Die weiteren Schritte habe ich schon in die Wege geleitet. Ab morgen habe ich Orgelunterricht beim Bezirkskantor, denn etwas mehr Schliff und Spielkultur kann ich auf jeden Fall brauchen. Meine Familie akzeptiert es inzwischen, wenn ich übe – selbst wenn noch einiges im Haushalt zu tun ist. Ich muss also die Musik nicht mehr auf den letzten Platz meiner To-Do-Liste verbannen. Und im April spiele ich das erste Mal im Gottesdienst. Drück mir die Daumen, ja? … ”

 

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