Archiv der Kategorie: Erfolgsgeschichten

Erfolgsgeschichte: Mitsingkonzert in der Friedenskirche

Singing for peace

Im September 2014 habe ich die Autorin dieser Geschichte kennengelernt, als sie in einem Wochenendworkshop von Barbara Sher in Frankfurt vor großer Runde stand und sagte:

“Mein Traum: Ich stehe in der Mitte von vielen Menschen, ich beginne zu singen und immer mehr singen mit. “

Nun schreibt sie, was mit Unterstützung durch ein Erfolgsteam daraus geworden ist:

“Am 02.Oktober 2015 hat sich diese Vorstellung mit meinem Bedürfnis nach einem Zeichen für den Frieden verbunden. Vorausgegangen ist ein Erfolgsteam in Stuttgart, deren Mitglieder mir eine Unterstützung waren, weil sie immer wieder nachgefragt haben, wie es weiter geht, immer wieder ihre Ideen eingebracht haben. Dadurch haben sie meinen Traum vorstellbar gemacht und die wieder kehrenden Treffen waren ein Anreiz beim nächsten Mal wieder einen Schritt mehr erreicht zu haben.
Pressefoto-Singing-for-pease-Martina Mackamul-2015SINGING FOR PEACE war ein unglaublich beglückendes Gefühl. Es waren mehrere Kollegen mit aktiv, haben mich unterstützt und so den Abend zu einem wunderbaren Ganzen zusammen gefügt. Circa 200 Menschen aus dem Großraum Ludwigsburg / Stuttgart kamen in die wunderschöne Friedenskirche nach Ludwigsburg und haben sich an der spirituellen Liedernacht beteiligt, mitgesungen und mitgetanzt, mal voller Lebensfreude, mal besinnlich meditativ (siehe Foto).

Ganz herzliche Grüße
Martina Mackamul”

Das Projekt wird seitdem jährlich fortgeführt – auch am 2. Oktober 2019 gab es wieder ein Konzert mit singing-for-peace.de

Foto: Pressefoto

Sie wollen nun auch endlich einen Traum verwirklichen?
Vereinbaren Sie einen Gesprächs-Termin oder kommen zu einer Ideenparty (Termine demnächst hier auf der Webseite)

Erfolgsgeschichte: Märchenprinzessin

Astrid-Meyer-Erfolgsteam-Luwdigsburg
Statist als Konzertgast bei den Dreharbeiten für den “Münchhausen”-Film

Einmal im Schloss Prinzessin spielen

“Ich wollte schon immer mal in einem prachtvollen Kleid im Schloss flanieren. Traute mich jedoch nie, diesen scheinbar albernen Traum überhaupt auszusprechen.

 

Als es in einem Workshop mit Barbara Sher darum ging, einen lang gehegten Wunsch auszusprechen, und weshalb man ihn noch nicht realisiert hatte, traute ich mich endlich, diesen Wunsch als Beispiel zu nennen. “Einmal im historischen Kleid im Schloss unterwegs sein und sich wie eine Prinzessin fühlen – aber ich habe kein Kleid, weiß nicht, woher man das bekommt” –

 

Und kurze Zeit später hatte ich gleich mehrere Kontaktdaten von Kostümverleihern, bis hin zur lokalen Kostümgruppe, die regelmäßig öffentliche Auftritte hat. Allein der Anblick der Kleiderkammer und das anschließende Durchprobieren dieser originalgetreu geschneiderten Barock-Kleider war phantastisch. Inzwischen konnte ich den Traum mehrfach ausleben, als Statist bei Dreharbeiten für den Münchhausen-Film der ARD, bei einem gemeinsame Picknick im Schlossgarten, bei der Venezianischen Messe, habe nette Menschen kennengelernt.

 

Traumverwirklichung im barocken Kostüm im Ludwigsburger Schlossgarten
Traumverwirklichung im barocken Kostüm im Ludwigsburger Schlossgarten

 

Und dass dieser Traum keineswegs albern war, zeigen die Reaktionen aus meinem Umfeld – gefühlt die Hälfte aller Frauen, mit denen ich geredet habe, wollte dies auch schon mal machen.”

 

Mit Kleidern von Carino Costumi erfüllte sich dieser Traum.

Zeitungsartikel  über den Münchhausen-Film (PDF) von Janna Werner in der Ludwigsburger Kreiszzeitung

Siegerfoto mit Barockem Hofstaat bei der Preisverleihung der  “Retro Classics meets Barock” in der Ludwigsburger Kreiszzeitung

 

Der Film “Münchhausen”, bei dessen Dreharbeiten im Ludwigsburger Schloss der Traum vom Märchenkleid in Erfüllung ging, lief an Weihnachten 2012 in der ARD.

Erfolgsgeschichte: endlich wieder ein Hund

pacunNach 18 Jahren endlich auf den Hund gekommen

“Ich kann keinen Hund haben”. Davon war ich fest überzeugt.

 

An einem Abend des Erfolgsteamtreffens, sollten wir einen Wunsch samt Hindernis erzählen. Mein Wunsch einen Hund zu haben kam mir gerade recht, da ich sicher war, dass es keinen Weg gibt. Ich erzählte von meinem Wunsch seit über 18 Jahren wieder einen Hund haben zu wollen und dass es erst wegen Studium, Auslandswohnsitz, Karriere und jetzt wegen Arbeitsplatz, Wohnung, unsere Katze, etc. es nicht gehen würde.

 

Ich war sehr kreativ Gründe zu finden, warum es nicht geht – nun saß ich auf einmal einer Gruppe von Menschen gegenüber, die genau anders herum dachten und Wege suchten, mir meinen Traum zu ermöglichen. Es kamen Vorschläge wie Hunde aus der Nachbarschaft Gassi zu führen, Hundesitter sein, sich einen Hund mit jemanden teilen, katzenverträgliche Rasse suchen, Jobwechsel, etc. Der Vorschlag „sich den Hund mit jemanden zu teilen“ löste bei mir die Blockade. Die folgenden Wochen kreisten meine Gedanken immer wieder um das Thema.

 

Ich bin ganz tief mit meinem Herzen in Kontakt gekommen und konnte dadurch spüren, wie stark mein Wunsch einen Hund zu haben, ist. Ich fing an, Bücher über Hunde zu lesen, mit meinem Mann über meinen Wunsch zu sprechen, eine gute Freundin als Unterstützung zu holen, Tierheime zu besuchen, abzuklären wo man überall einen Hund mitnehmen kann, Klarheit zu bekommen, welche Eigenschaften der Hund haben sollte (z.B. Katzenverträglichkeit).

 

Ich merkte, dass mein Wunsch immer stärker wurde und ich nicht noch länger warten wollte, bis ich einen Hund habe. Ich lebe jetzt und nicht in der Zukunft. Mir war klar, dass ich meinen bisherigen zeit- und reiseintensiven Beruf so nicht mehr ausüben konnte, aber ich war bereit mein Leben hundgerecht umzustellen, nachdem ich 18 Jahre lang davon geträumt hatte.

 

Mit der Unterstützung des Erfolgsteams, meines Mannes und meiner lieben Freundin Ursula habe ich Pacun im Tierheim gefunden und nach Hause geholt.

 

Nach ca. 4 Monaten fragte mich neulich im Tierfuttergeschäft jemand, ob ich die Entscheidung einen Hund geholt zu haben, bereuen würde. Ich sagte der Dame, dass dies eine der besten Entscheidungen war, die ich in meinem Leben getroffen habe.

 

Auch wenn ich es unterschätzt habe, wie viel Arbeit ein Hund macht und es manchmal im Tagesablauf etwas holprig wird, da Hund eingeplant werden muss und ich es überhaupt nicht mag, im Regen spazieren zu gehen – habe ich soviel Freude und Spaß mit unserem Hund, dass ich seither jeden Tag genieße und durch ihn ganz viel über mich lerne.

 

Ich bin so froh, mir diesen Traum erfüllt zu haben und bin überzeugt, dass ich ohne Erfolgsteam heute immer noch von einem Hund träumen würde…”

 

Tanja hatte bereits am Ende des Erfolgsteamworkshops Pacun gefunden und konnte ihn wenige Zeit später zu sich holen.

Erfolgsgeschichte: Musizieren

Vom Akkordeon an die Orgel

Eine Geschichte, die sogar schon ohne Erfolgsteam, jedoch dank Barbara Shers Buch möglich wurde, schreibt mir eine Kundin, die ich im Rahmen eines Coachings an Ihre Herzenswünsche erinnerte:

 

” … Was mich in letzter Zeit auch noch sehr beschäftigt hat, war das Buch „Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will“ von Barbara Sher. Da habe ich mich ziemlich gut in dem Kapitel vom „Roten Hering“ wiedererkannt – also die Leute, die ihren Traum verbieten, weil sie glauben, sich diesen Traum nicht wünschen zu dürfen. So wie ich, die ich am liebsten Musikerin wäre und doch ganz genau weiß, dass ich dafür niemals professionell genug sein werde. Zu diesem Thema fand ich eine Aussage von Barbara Sher ebenso liebevoll wie pragmatisch: „Wer regelmäßig schreibt, ist ein Schriftsteller. Wer regelmäßig spielt oder singt, diese Tätigkeit ernst nimmt und sich weiterentwickelt, ist ein Musiker, auch wenn er einem anderen Brotberuf nachgeht.“ (…)

 

Das Witzige ist, dass das mit dem Musiker-sein jetzt noch konkretere und halbprofessionelle Formen annimmt. Vor 10 Jahren hatte ich ziemlich intensiv Kirchenorgel gespielt und irgendwann aufgegeben, weil ich mein Lampenfieber nicht in Griff bekommen hatte. Unsere Pfarrerin wusste davon und hat immer wieder mal sachte angefragt, ob ich mir nicht vorstellen könnte, wieder zu spielen, denn in unserer Gemeinde haben wir keinen festen Organisten. Zuerst hatte ich abgelehnt, aber dann sagte ich mir: “Bist du blöd? Du bekommst einen wunderschönen Musikerjob auf dem Silbertablett angeboten, und du sagt Nein? Keine Ausrede mehr, setz dich hin und üb!“ Die ersten Male an der Orgel nach so langer Zeit waren gewöhnungsbedürftig, aber dann stellte ich fest, dass das, was ich mal konnte, ganz dicht unter der Oberfläche liegt! Und das Beste ist, dass die Unbekümmertheit und Lebendigkeit vom Akkordeonspielen da mit einfließt – das hatte ich früher nicht. Es ist so eine Freude …

 

Die weiteren Schritte habe ich schon in die Wege geleitet. Ab morgen habe ich Orgelunterricht beim Bezirkskantor, denn etwas mehr Schliff und Spielkultur kann ich auf jeden Fall brauchen. Meine Familie akzeptiert es inzwischen, wenn ich übe – selbst wenn noch einiges im Haushalt zu tun ist. Ich muss also die Musik nicht mehr auf den letzten Platz meiner To-Do-Liste verbannen. Und im April spiele ich das erste Mal im Gottesdienst. Drück mir die Daumen, ja? … ”

 

Erfolgsgeschichte: Häuser bauen

Ich möchte Häuser bauen

“Ich hatte Anfang 2012 viele sehr schwierige Monate, in denen ich auf der Suche war, was ich den beruflich in den nächsten Jahren machen will. Meine Kinder sind jetzt 15 und 14, ich bin 46 Jahre alt und will nun endlich „mein Ding machen“. Ich hatte nur keine Ahnung, was das sein sollte.

Ich wusste genau, was ich nicht wollte, und ich war immer auf der Fährte: „Was kann ich gut?“ Da fiel mir doch einiges ein, aber immer wenn es konkreter wurde habe ich mich nicht dazu entscheiden können. Erst Barbara Sher hat mich durch ihre Bücher „Wishcraft“ und „Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will“ auf die Fährte gebracht: „Was liebe ich?“

Es fielen mir viele Sachen ein, die ich liebe, aber kein Beruf. Doch dann hat eine Übung im Buch meinen Horizont dermaßen erweitert, dass es wie von selbst kam: Ich möchte Häuser bauen!

Aber: ich habe keine Ahnung vom Häuser bauen, ich habe kein Grundstück und ich habe kein Geld.

Wie soll das gehen?

Es erschien mir völlig unrealistisch, viel zu groß und zu risikoreich.

Aber mit diesem Satz „ich möchte Häuser bauen“, dem ich überhaupt nicht über den Weg traute, bin ich zum ersten Erfolgsteamabend Ende April gefahren.

Es hat zwei Abende gebraucht bis ich diese Idee überhaupt ausgesprochen habe. Doch mit jedem Reden darüber wurde es für mich selbstverständlicher, zumal niemand im Team komisch reagiert hat und mich für größenwahnsinnig gehalten hat. Ganz im Gegenteil, alle haben mir zugehört, haben mir Tipps und Ideen gegeben.

Das Beste war für mich, dass ich über meine Pläne reden konnte und meine Gedanken mitteilen konnte und dass meine Vision auch ganz unausgegoren und unfertig stehen gelassen wurde. Und niemand hat sie mir zerredet, stattdessen haben mich die anderen unterstützt. Das tut so gut!

Dadurch wurde mein Traum real!

Nach jetzt drei Monaten bin ich natürlich noch lange nicht fertig, aber ich weiß jetzt, welcher Bauplatz in Frage kommt, ich habe die Unterstützung der Stadtverwaltung, und ich habe zwei Angebote von Architekten auf dem Tisch liegen.

Ich weiß immer noch nicht, ob und wie ich alles finanzieren kann, aber das macht mir im Moment keine Sorgen, das werde ich später klären, wenn alle Daten und Fakten auf dem Tisch liegen.

Ja, es ist mein Projekt geworden und inzwischen ein selbstverständlicher Teil meines Alltages. Ich weiß innerlich, dass kein Mensch mich mehr davon abbringen kann, dieses Projekt weiterzuverfolgen, es ist tief in mir verankert, obwohl noch so viele Fragen offen sind.

Und es macht soooo Spaß! Ich liebe es!”

 

Erfolgsteamteilnehmerin, 3 Monate nach Beginn des Erfolgsteams

Nachtrag:  1 Jahr später fanden die ersten Bankgespräche statt – ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Erfolgsgeschichten

Wünsche, die mit der Unterstützung von Coaching und Gruppen schon realisiert wurden

 

Telefoninterview mit 3 Traumverwirklicherinnen

 

“Ich wollte schon lange wieder Filme machen – Dank Erfolgsteam-Workshop wird nun aus einem Traum Realität: das Ticket ist gebucht, erste Sponsoren gefunden, und im April 2013 geht es nach Sulawesi / Indonesien, um einen Dokumentarfilm zu drehen” –
Ergänzung Juni 2015: der Film ist inzwischen fertiggestellt: hier gibt es Infos zu diesem Projekt- und zu dem Produzenten Jens Boger, der auch das Video auf meiner Startseite produziert hat – DANKE!

Der Film ist inzwischen fertig und hatte am 16. Januar 2016 seine Weltpremiere in Stuttgart – den Bericht dazu finden Sie hier.

 

“Vor 10 Jahren hatte ich ziemlich intensiv Kirchenorgel gespielt und irgendwann aufgegeben,…..Und im April spiele ich das erste Mal (wieder) im Gottesdienst”. weiterlesen

 

Pacun

“Ich kann keinen Hund haben. Davon war ich fest überzeugt. … Mit der Unterstützung des Erfolgsteams habe ich Pacun im Tierheim gefunden und nach Hause geholt.” … weiterlesen

 

 

Vom Hobby zur Textilkunst: – am 10. Mai 2014 wird die erste Ausstellung mit kunstvoll gestalteten Qilts von Frauke Schramm eröffnet. Mehr zu ihrer Arbeit im Blog “Qilthexle” – der Weg dahin – durch Höhen und Tiefen – gelang ebenfalls mit Unterstützung eines Teams.

 

Fazit der Teilnehmerinnen am 8. Erfolgsteam-Abend auf die Frage: was hat das Team gebracht? “ich bin ins Handeln gekommen”
Ton-Aufnahme ( MP3 )

 

Pressefoto-Singing-for-pease-Martina Mackamul-2015“Ich stehe in der Mitte von vielen Menschen, ich beginne zu singen und immer mehr singen mit. Am 02.Oktober 2015 wurde dieser Traum  mit rund 200 mitsingenden Menschen wahr” – weiterlesen

 

 

 

“Es erschien mir völlig unrealistisch, viel zu groß und zu risikoreich.Aber mit diesem Satz „ich möchte Häuser bauen“, dem ich überhaupt nicht über den Weg traute, bin ich zum ersten Erfolgsteamabend Ende April gefahren….” weiterlesen

 

” …, dass ich am letzten Sonntag den Halbmarathon gelaufen bin und einen sehr schönen Zieleinlauf hatte. Von zwei Lauftreff-Leiterinnen begleitet, liefen wir nach 2 Std. :44 Min. zu dritt ins Ziel! Was für ein Gefühl!! Das ist unbeschreiblich und lässt einen die schweren Beine, die ich auf die letzten Kilometer hatte, vergessen. Noch immer hält ein gewisses Hochgefühl an … .”
schreibt mir eine Erfolgsteam-Teilnehmerin ca. 9 Monate, nachdem sie im Team Ideen und Tipps erhalten hatte, wie sie dieses Ziel erreichen kann.

 

Und hier noch ein Blog, dessen Autorin durch ein starkes Frauenteam dazu ermutigt wurde, ihren ganz persönlichen  Beitrag zur Verschönerung  des Lebens in die Welt zu bringen:  “die Verschönerin” .

 

Bislang hat Chris Hubbe nur für andere Bilder bearbeitet; seit dem Besuch des Stuttgarter Erfolgsteams bei Tania van den Bergh ist sie selbst als Fotokünstlerin tätig und verkauft ihre eigenen Kunstwerke

 

Bildhafte Erzählung einer Coaching-Kundin, wie sie sich über eine Aufstellungsarbeit Ihrem Traumziel näherte.

 

Einmal im historischen Kleid im Schloss unterwegs sein und sich wie eine Prinzessin fühlen weiterlesen

 

… und wann schreiben Sie mir Ihre Erfolgsgeschichte?

 

Barbara Sher erzählt hier sehr schön und lebendig bei TEDx Prag, Oktober 2015  die Entstehung der Erfolgsteams

Von dem Mann, der sich aufmachte, seine Träume zu verwirklichen

P1180328  Das ist die  Geschichte von dem Mann mit der orangen Mütze. Der Mann war ein fleißiger Mann. Er hatte schon einiges erreicht in seinem Leben durch Fleiß,  Ausdauer und Durchhaltevermögen. Ganz schön zäh konnte er sein. Einige, die ihn kannten, hielten ihn deswegen für stur. Er war eigentlich ein wenig zögerlich und vieles machte ihm Angst, vor allem zu tolle Träume. ” Die sind nichts für mich, ich bin ganz zufrieden mit meinem Leben. “, dachte er. ” Tolle Träume gehen ja doch nicht in Erfüllung, da schau ich nicht drauf.”

Sein Leben war nicht schlecht. Es gab keine Katastrophen und genügend Überraschungen, um nicht langweilig zu werden. Und eine solche Überraschung war die Begegnung mit der herzigen Giraffe. Er war spazieren an einem schönen sonnigen Tag und da sah er sie. Sie rührte sein Herz.  Sie kam ihm gleichzeitig ganz vertraut vor, als ob er sie schon immer kannte und auch ein wenig fremd. Zu schön für ihn eigentlich. Ein wenig erinnerte ihn die Giraffe an seine Kinder.  Anmutig trug sie ihre verwaschenen Herzen und niedlich war sie auch: Am liebsten würde er sie streicheln und füttern, den ganzen Tag. Doch ihre Augen leuchteten und schienen ihm die Botschaft zu senden, dass mit ihr in seinem Leben nichts so bliebe, wie es bisher war.P1180329

Er seufzte und ging seiner Wege. Doch am nächsten Tag musste er wieder an sie denken und am nächsten Tag wieder und wieder. Er arbeitete weiter und versprach sich, dass er sich einmal auf die Suche machen werde nach der niedlichen Giraffe. Die Erinnerung verblasste. Bis zu dem Tag an dem er sie zum zweiten Mal sah. Dieses Mal sah er sie in der Ferne stehen, ins Gespräch vertieft mit einer schönen Frau –  einer sehr schönen Frau, sie war rosig, gesund und bunt. P1180330 Jetzt kam mehr als nur Sehnsucht nach der Giraffe auf, der Neid meldete sich. “Ich möchte an Stelle dieser Frau sein und vertraut sein mit der kleinen Giraffe. Ich möchte sie streicheln, füttern und pflegen. Und hören, was die beiden sich da zu erzählen haben”.

So setzte der Mann seine orangene Arbeitsmütze auf, schätzte die Richtung und die Entfernung zwischen sich und der Giraffe ab, seufzte weil die Distanz so groß und er so klein war. Und begann zu gehen, ganz kleine Schritte. Er dachte dabei an den Straßenkehrer Beppo, der Momo sein Geheimnis verriet, wie er eine lange Straße bewältigte: “ Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.”  Also macht er seine Sache gut und immer kleine Schritte.

P1180323 - KopieAber er kam nicht vorwärts, die Schritte wurden immer kleiner und er hatte das Gefühl, einen Ozean durchschwimmen zu müssen. Es machte ihm keine Freude und weil er immer auf seine kleinen Schritte schaute, konnte er die kleine Giraffe auch nicht mehr richtig sehen. Wenn er hochschaute fiel sein Blick zuerst auf die schöne Frau und langsam machte die ihm Angst und allmählich begann er sie arrogant zu finden mit ihren roten Backen und dem übertriebenen Blumenschmuck.

Und dann machte er es genauso wie Beppo es sagte, dass man es nicht machen sollte:  ”Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.”

Aber wie dann? Die Gelassenheit von Beppo wird er nie erreichen, wie sich auch auf die Straße konzentrieren, wo doch da hinten die Giraffe steht? Er seufzt, setzt sich hin und will einmal durchschnaufen, weil er natürlich aus der Puste gekommen ist und sich sogar für einen winzigen Tappser zu kraftlos fühlt.  Da hört er ein Geräusch, ein lautes, ein unangenehmes Geräusch. Eine Tröte quietscht, schnauft und quäkt um seine Ohren herum. “Du liebe Güte, was ist denn das?” denkt der Mann. Eine Faschingströte – seine Kinder können mit solchem Krachzeug begeistert tagelang spielen. Ihn nervt sie.
“Na Kleiner, hast ja ne nette Mütze auf, was machst du denn so? drrääääät” fragt die Tröte.
” Ich bin grad auf dem Weg zu der Giraffe und der bunten Frau dahinten”, antwortet der Mann überrumpelt.
“Und was stehst du dann so miesepetrig rum? drüüüüüüüüttt” , quietscht die Tröte und rollte sich auf und ein.
“Naja, ich ruh mich ein wenig aus. Ich bin schon lang unterwegs und der Weg ist noch weit”, erzählt der Mann und wundert sich, warum er auf die Fragen der ungehobelten Tröte überhaupt antwortet.
” Was lang unterwegs? Weit? trööööööööt. Die Giraffe und die Dingsbunte da sind doch gleich dahiiiiiiiiiiiiiiinten. Nur ein kleiner Luftsprung und du bist… dröööööööööt” Die Tröte verheddert sich im Kreischen und Gröhlen.
“Wie mache ich denn einen Luftsprung?”, der Mann findet den Vorschlag der Tröte zwar etwas unseriös, aber auch verlockend.

Aber die Tröte sagt nichts mehr,  sie rollt sich auf und ein, trötet, quietscht und prustet “Ein bißchen Spaß muß sein”, “Tanze Samba mit mir” und andere nervige, lustige Lieder. Sie machte das aber so ausdauernd und mit einer solchen Inbrunst und Hingabe, dass der Mann schließlich lachen muss. Er wirft seine Mütze in die Luft und beginnt ein wenig zu tanzen, etwas zögerlich am Anfang, weil er sich albern vorkommt. Er zweifelt auch, ob er so je zur Giraffe kommen kann, wenn er der lauten Tröte folgt, die so eben schon wieder die Richtung…….. oh mann, er muss  sich beeilen, ein wenig tanzen, der Tröte hinterher. Er fühlt sich immerhin leicht als er scheinbar den falschen Weg einschlägt. Die Tröte macht Schleifen und Drehungen, Wendungen und Loopings aber sie führt den Mann sicher und leicht zur Giraffe.

zielbildUnd da steht er dann mit klopfendem Herzen neben ihr. Sie ist größer als er erwartet hat, stärker und selbständiger – aber immer noch reizend. Er würde sie hegen und pflegen, aber gleichzeitig (und das hatte er vorher nicht sehen können) beschützt sie ihn. Neben ihr fühlt er sich sicher und stark und kann jetzt der bunten Frau ins Gesicht sehen. Wie konnte er sie für arrogant halten? Sie ist das Gegenteil davon eine Frau mit rosigen Wangen und neugierigem Blick. Ein wenig sehr bunt, kann sein und vielleicht ein wenig naiv, schon möglich. Sie beiden würden sich hervorragend um die Giraffe kümmern. Trääääääääääät! OK, OK, die drei.

 

Die Geschichte hat eine Kundin geschrieben, die gerade auf dem Weg zu ihrer Herzensgiraffe ist.  Danke und alles Gute auf Ihrem Weg.

Teilnehmerstimmen

Seminar “Nein-Sagen-Lernen”

“vielen Dank nochmals für den schönen und interessanten Kurs (auch wenn ich abends total k.o. war). Es war nett Sie (und auch die anderen Teilnehmerinnen) kennen zu lernen und es tat richtig gut zu hören, dass auch andere Leute ihre Probleme haben.Ich kann auch schon einen Erfolg vermelden ….. denn ich habe schon zweimal bestimmt NEIN gesagt (ohne ein schlechtes Gewissen zu haben) Dinge nicht zu machen, die man aus Bequemlichkeitsgründen bei mir abladen wollte. Hoffentlich klappt es auch weiterhin so gut :-))
Herzliche Grüße und weiterhin viel Spaß und Erfolg bei Ihren Kursen, vielleicht bzw. hoffentlich treffen wir uns wieder mal bei einem Ihrer Kurse”

“Die Dozentin schuf eine wunderbar aufbauende Atmosphäre für das Seminar”

“Zeit für persönliche Beispiele, praktische Übungen, offene udn vertrauliche Gesprächsrunde”

 

Feedback Einführungsseminar „gewaltfreie Kommunikation“ (GFK):

Detaillierte Schilderung der einzelnen Schritte der GFK.
Sehr sympathische und empathische Trainerin / Referentin;
Kompetenz der Referentin und dazu auch noch der „Herzmensch“;
Fallbeispiele, die es konkretisiert haben
(Helga M.)

 

Persönliche und wohlwollende Atmosphäre und lebendige Beispiele
Offen, authentisch, auf Teilnehmer eingehend
(N.N.)

 

GFK heißt „üben, üben, üben“,
offen und persönlich
(Cornelia K.)

 

Offenheit, vertrauensvolle Atmosphäre
(N.N.)

 

Teilnehmerstimmen aus einem firmeninternen Inhouse-Seminar „Grundlagen gelingender Kommunikation“

Angemessene Anzahl von Beispielen aus dem Alltag, konkrete Vorschläge zur Kommunikation, keine Entblößung vor Kollegen

Praktische Beispiele und Verhaltensratschläge

Themen wurden anhand praxisnaher Themen veranschaulicht, firmennahe Thamen wurden aufgegriffen

Guter Überblick

Diskussion mit Kollegen über ähnlich erlebte Situationen

Konkrete Handlungsempfehlungen

Reflektion der Kommunikationsqualität

 

Stimmen aus den Erfolgsteams

“sehr angenehme, positive ermunternde Ausstrahlung,
es hat Spaß gemacht, kompetent, mitfühlend, sehr unterstützend”

“ich bin ins Tun gekommen”

“Du lebst das voll und ganz, das spürt man”

“Die Methode und Systematik von Barbara Sher ist ein gutes Werkzeug zur Zielerreichung”

“Es gab immer genug Zeit / Freiraum für individuelle Fragestellungen”

“respektvoller, sensibler Umgang untereinander, entspannte Atmosphäre, sich in der Gruppe gegenseitig unterstützen zu können”

“gute Struktur des Workshops, Ideen/ Träume wurden nicht bewertet, sondern durften einfach so stehen bleiben”

“ich empfand die letzten 3 Monate als sehr große Bereicherung im Leben.”

“Der Workshop hat so gut getan und kam genau zum richtigen Zeitpunkt, hat in mir eine unglaubliche Zuversicht geweckt und ganz konkrete Handlungsalternativen und neue Denkanstöße aufgezeigt .”

“positiv empfand ich: Atmosphäre, tolle gegenseitige Unterstützung, Hilfe und Unterstützung zur richtigen Zeit, Ideenparty”

“absolute Offenheit und Vertrautheit in der Gruppe”

“sehr konstruktive Diskussionsrunden, wunderbare Inspiration, sehr gute Struktur, motivierende Gruppe”

Was mir der Workshop insgesamt gebracht hat: “Die Möglichkeit über seine eigenen Wünsche mit anderen zu reden und mehr über sich selbst zu erfahren.
Die Chance etwas konstruktiv in seinem Leben zu ändern. Seine eigenen Hindernisse verdeutlichen und Ansätze diese zu überwinden. Neue Optionen erkennen, verborgene Talente zum Vorschein bringen, durch die Gruppenarbeiten. Wertvolle Tipps von den Gruppenmitgliedern/ Teamleiter zu erhalten. Praktische Vorgehensweisen konkretisieren und Pläne aufstellen. Durch den Gruppendruck ins Tun zu kommen-Hindernisse angehen. Die Fragen gezielter durcharbeiten ist in der Gruppe einfacher.”

“Wertvolle Tipps gegeben, sich auf jeden Einzelnen eingestellt, genügend Zeit genommen – keine Hektik verbreitet, Buchempfehlungen weitergegeben”

“Angenehme Atmosphäre-Raum, kleine Gruppe, offene lockere Rahmenbedingungen um sich Gedanken zu dem Thema zu machen”

Impuls-Vortrag “Wertschöpfung durch Wertschätzung”

“Ich werde den gestrigen Abend bei und mit Ihnen ebenfalls als sehr positives Erlebnis  in Erinnerung behalten. Selten genug kommt in unserer Businesswelt einmal eine so gelöste und angenehme Unterhaltungsatmosphäre auf wie gestern. (…) Besten Dank dafür.”

 

“Danke und Glückwunsch zu einem guten und spannenden Vortragsabend. Einige meiner gestern noch “grauen Zellen” sind heute Morgen wieder strahlend bunt und erfreuen sich wieder benutzt zu werden.”