wie Kommunikation gelingen kann

Unter “gelingender Kommunikation” verstehe ich sowohl eine Haltung als auch eine Methode, die zu einem respektvollen und einfühlsamen Umgang mit sich selbst und anderen beiträgt; Ziel ist es vor allem, sich auf Augenhöhe zu begegnen, gegenseitig zu respektieren und tragfähige Beziehungen aufzubauen und zu gestalten. Dabei ist es wesentlich, herauszufinden, welche allgemein menschlichen Bedürfnisse hinter dem aktuellen Verhalten stehen. Diese neue Sichtweise trägt dazu bei, Konflikte anders zu lösen, Verständnis aufzubringen oder generell andere, neue Wege zu finden, die zu Lösungen führen, die für alle langfristig tragbar und befriedigend sind.

Meine Grundannahme ist, dass alle Menschen die gleichen Bedürfnisse und Sehnsüchte haben. Konflikte entstehen oft daraus, dass wir unterschiedliche Wege für die Erfüllung unserer Bedürfnisse und Wünsche wählen, oder man sich um die “richtige” Art und Weise streitet, wie “man etwas tut”.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist für mich die grundsätzliche Wahlfreiheit, wie wir auf ein Ereignis reagieren können:

wenn etwas passiert, das Sie ärgert, können Sie auf verschiedene Arten reagieren:

sich selbst oder den anderen für sein Verhalten beschuldigen, bestrafen, ablehnen
oder
versuchen, zu verstehen, worum es gerade eigentlich geht, nachzuspüren.

Dabei unterscheide ich zwischen “verstehen” und einverstanden sein”; d.h. ich kann Verständnis für jemanden und sein Verhalten entwickeln, ohne  damit einverstanden zu sein, was er/ sie getan hat. Das verstehe ich unter Mitgefühl und Empathie.

Es geht bei dieser Gesprächsgrundhaltung vor allem darum, von einem bewertenden Denken, das in richtig / falsch bzw. gut / böse unterscheidet, hin zu: dient das gerade dem Leben, der Weiterentwicklung, der Gemeinschaft, oder nicht.

Meine Grundeinstellung und Vorgehensweise im Coaching und in der Meeting-Moderartion ist ebenfalls durch diese empathische Haltung geprägt.