Das Burn-out-Syndrom ist zurzeit beherrschendes Thema in allen Medien. Die Zahl der Krankschreibungen aufgrund körperlicher und geistiger Erschöpfungszustände ist in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. Wobei Burn-out keine klar definierte Diagnose ist, sondern eine Art Sammelbegriff für eine Kombination von mehreren verschiedenen körperlichen, seelischen und geistigen Merkmalen ist.
Doch ein sogenannter Burn-out kommt nicht plötzlich, sondern ist ein schleichender Prozess, der sich über Monate bis Jahre hinzieht, bis es zum scheinbar plötzlichen Zusammenbruch kommt.
Unser Auto teilt uns z.B. durch die entsprechenden Anzeigeinstrumente mit, wann es Benzin und Öl braucht, meldet laufend den Zustand der Batterie und anderer wichtiger Systeme; wir bringen es regelmäßig zu Inspektion und riskieren nicht, ohne Sprit auf der Straße liegen zu bleiben.
Bei unserem eigenen Körper ignorieren wir jedoch oft die Hinweise, dass er mal Pause oder Energienachschub braucht. Wir glauben, dass es schon immer so weitergeht und vergessen dabei das Auftanken zwischendurch. So können wir zwar eine Zeit lang auf Reserve fahren, aber irgendwann ist auch unser letzter Reservetank leer, und der Zusammenbruch kommt.
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