über mich

astrid03Über mich

Bevor ich mich entschied, mich mit meinem Know-How und Fähigkeiten selbstständig zu machen, habe ich in meiner Zeit als Angestellte in unterschiedlichen Firmen, Positionen und Branchen gearbeitet.

Und dabei die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht, wie intern miteinander umgegangen und kommuniziert wird, wie Firmenwerte gelebt werden und sich verändern, wie sich das Firmenumfeld auf die Menschen auswirkt und umgekehrt.

Firmenwerte prägen den internen Umgang

Da gab es einerseits Firmen mit internen Betrugsskandalen, über die sogar die ARD-Tagesthemen berichteten, und andererseits auch die Erfahrung in einem Unternehmen mit klar definierten und immer wieder vorgelebten und jährlich aufs neue kommunizierten Werten von Vertrauen, Respekt und Integrität, wo sich die Mitarbeiter wohl fühlten, jegliche Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt wurden – bis massiver Kostendruck sich auch hier bemerkbar machte, und aus hochqualifizierten und motivierten Mitarbeitern dann „Headcount“ (Kostenfaktoren statt Leistungsträger) wurden, die dann via „Ressource Management“ abgebaut wurden.

Kommunikationsstile

Ich habe erlebt, wie sinnvoll es sein kann, sich regelmäßig zusammenzusetzen, Informationen strukturiert auszutauschen, Schwierigkeiten in Projekten frühzeitig anzusprechen und gemeinsam zu klären. Aber auch das Gegenteil: wenn regelmäßige Besprechungen im Arbeitsalltag als unnötig empfunden werden, weil scheinbar alles klar ist, es dann aber zu Last-Minute-Krisenmeetings kommt, weil eben doch nicht alles klar war. Und auch die dritte Variante, in der die Besprechungen nur dazu genutzt wurden, sich wichtig zu fühlen, und somit zu lange dauerten und zu groß besetzt. Und ich erfahre ähnliches immer wieder in Kundengesprächen.

Die Folge sind unnötige Konflikte, Ineffizienz, höherer Zeitaufwand und weitere Folgekosten.

Projekte und Teams

In unzähligen Abteilungsleiter- und Projekt-Meetings, die ich als Projektkoordinatorin begleitet, später auch moderiert habe, habe ich meine Fähigkeit entdeckt, jenseits fachlicher Detailkenntnisse Stimmungen im Team wahrzunehmen, herauszuhören, worum es eigentlich geht, und zwischen den Parteien zu „übersetzen“ (z.B. bedeutet „Projektende im Juni 2013“ für die Produkt-Entwicklungs-Abteilung „fertig 30. Juni“, während die Marketingabteilung darunter „1. Juni auf der Preisliste und lieferbar“ versteht). Dabei habe ich auch gelernt, wie wertvoll es ist, eine klare Meeting-Struktur und Regeln für den Umgang miteinander zu haben, und vor allem einen ergebnisorientierten Fokus zu halten: d.h. Klarheit zu haben, wer für was verantwortlich ist, was bis wann erledigt. Somit können eben unausgesprochene und später unerfüllte Erwartungen reduziert werden, die wiederum früher oder später zu Konflikten führen.

methodisches Handwerkszeug

In Ergänzung zu diesen beruflichen Erfahrungen erweitere ich laufend mein Handwerkszeug durch Weiterbildungen im Bereich wertschätzende Kommunikation, Coaching und Moderation und trage damit nun dazu bei, im Arbeitsalltag und Organisationen mittels klarer, wertschätzender Kommunikation vom Konflikt zur Kooperation zu kommen.

 Veröffentlichungen

Seit 2013 schreibe ich Beiträge über Wertschätzung im (Unternehmens-)Alltag in Blog-Paraden, E-Books, Koproduktionen –
Übersicht bisheriger Veröffentlichungen 
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